7. Mai 2016

Jahreshauptversammlung 2016: Geschichten – Berichte und herzlichen Dank an die Freien Wähler Esslingen!

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Der Nachmittag des Freie Wähler Tages 2016 war ausgefüllt mit den Regularien, die eine 60. Jahreshauptversammlung mit sich bringt. Nachdem geschäftsführender Vorstand Roland Henke die Beschlussfähigkeit festgestellt hatte, informierte er über die eingegangenen Anträge. Die Freien Wähler Elzach und die Freien Wähler Pfullendorf hatten sich um die Austragung des nächsten Freie Wählertages am 6. Mai 2017 beworben. Bei der anschließenden geheimen Abstimmung, die geschäftsführender Vorstand Monika Springer leitete, fiel die Wahl zu Gunsten für Elzach im Zweitälerland aus. Dort wird damit im nächsten Jahr der Freie Wähler Tag 2017 stattfinden.

Der geschichtliche Rückblick auf 60 Jahre Landesverband der Freien Wähler war ursprünglich für den Nachmittag vorgesehen. Wer den bisherigen stv. Landesvorsitzenden und jetzigen geschäftsführenden Vorstand Gerhard Bühler kennt, der weiß, dass seine Vorträge spannend, lehrreich und immer mit einer guten Prise Humor gewürzt sind. Deshalb hatte der Vorstand diesen Tagesordnungspunkt kurzerhand in den Vormittag gezogen. Die anwesenden Delegierten und Gäste wurden nicht enttäuscht. In seiner originellen und leidenschaftlichen Art ließ Gerhard Bühler; FW Ulm die 60 Jahren Freie Wähler Landesverband anhand von außergewöhnlichen Ereignissen und unterhaltsamen Anekdoten Revue passieren. Die Rede von Gerhard Bühler haben wir hier für Sie bereitgestellt:  60_Jahre_Freie_Wähler_Landesverband_Gerhard_Bühler_Ulm. Wir danken unserem geschäftsführenden Vorstand Gerhard Bühler sehr herzlich für seinen wertvollen Beitrag.

Im Anschluss informierte geschäftsführender Vorstand Ralph Schäfer, der in Esslingen ein Heimspiel hatte, über Arbeit von Landesvorstand und Geschäftsführung im abgelaufenen Jahr 2015. Er rief dazu auf, (mehr…)

 


6. Mai 2016

Freie Wähler Bär “Willi der II” – für besondere Leistungen verliehen: Freie Wähler Karlsdorf-Neuthard und Dr. Wolfgang Fischer, Achern sind Preisträger

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Bei 50. Geburtstag des Freie Wähler Landesverbandes wurde als besonderes Geschenk der Freie Wähler Bär “Willy der I.” aus der Taufe gehoben. Bei Sammlern unter den Freien Wählern erfreut sich Willi der I. mit dem goldenen Knopf im Ohr besonderer Beliebtheit. Zum 60. Geburtstag des Landesverbandes erhielt Willi der I. einen Nachfolger. Willi der II. wurde auf der Jahreshauptversammlung 2016 für besondere Leistungen (gute Idee, besonderes Engagement, tolle Aktion) um die Arbeit der Freien Wähler durch den Landesvorsitzenden verliehen.

Voraussetzung für die Verleihung von Willi dem II. ist – neben der preiswürdigen Arbeit – auch die Anwesenheit bei der Jahreshauptversammlung. Auf der Jahreshauptversammlung 2016 konnte der stv. Vorsitzende der Freien Wähler Karlsdorf-Neuthard Klaus Brenner/Karlsdorf-Neuthard den Preis für seine Veranstaltung “Jugend und Politik” mit nach Hause nehmen. Dem Landesvorsitzenden hat bei dem Freien Wählern Karlsdorf Neuthard besonders gut gefallen, dass Klaus Brenner ein wichtiges Thema mit einem passenden Veranstaltungskonzept in die Tat umgesetzt hat. Dabei hat er sogar eine besonders gute Dokumentation des Ablaufes durchgeführt, die er auf Nachfrage gerne an interessierte Freie Wähler Ortsvereine weitergibt. “Gutes tun – und seine Ideen und Erfahrungen auch an andere weitergeben. Das ist ein Erfolgsrezept, das wir zur Nachahmung sehr empfehlen” – so das Fazit des Landesvorsitzenden.

Dass man auch als Einzelperson und als Freier Wähler viel Positives bewirken und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wecken kann, hat Dr. Wolfgang Fischer durch seinen Aktion: Integration durch Sport bewiesen. Als Kinderarzt hat er besonderen Zugang zu Flüchtlingskindern und als Arzt ist es am Ort eine angesehene Persönlichkeit. Mit diesem Pfunden wuchert er – und stellt Kindern für ihre Aktivitäten im Sportverein kostenlos die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung. “Integration durch Vereine, Integration durch sportliche Aktivitäten ist eine der besten Möglichkeiten, dass (mehr…)

 


2. Mai 2016

Grundsatzrede des Landesvorsitzenden BM Wolfgang Faißt:

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“Integration – Anpassung der kommunalen Infrastruktur – und Bereitstellung von preisgünstigem Wohnraum – sind die Mega-Herausforderungen der nächsten Jahre”!

In seiner Grundsatzrede ging Landesvorsitzender BM Wolfgang Faißt auch auf den demografischen Wandel im Lande ein. “Wir werden langsam weniger, schneller älter und rasant bunter” – war sein eindrucksvolles Fazit der Veränderungen in unserer Gesellschaft. Der Landesvorsitzende mahnte deshalb eine fördernde und fordernde Integrationspolitik auf allen Ebenen an, wie z.B. in Schule, Beruf und Gesellschaft. “Hier muss das Land die Kommunen und Kreise noch besser unterstützen, denn bei uns vor Ort trifft die Integrationspolitik auf die Wirklichkeit”, so Faißt in seiner Rede. Natürlich dürfe man auch nicht den Fehler machen und alle familien- und seniorenpolitischen Instrumente in die Priorität 2 zurückstufen. Nein, die Herausforderung des Zukunftslandes gestalten, bedeute gerade, dass man den Spagat zwischen Familienpolitik, Seniorenpolitik, Sozialpolitik und Integrationspolitik schaffe, damit keine Gruppierung aus dem Mangel des einen oder anderen Bereiches ein populistisches Kapital schlagen könne. Faißt forderte in seiner Rede auch, auf Alleingänge zu verzichten und mit dem Land als starker Partner die anstehenden Herausforderungen mutig anzugehen. Auf zwei Handlungsfelder wies Landesvorsitzender Faißt besonders hin:

  • Neue Strukturen im Bildungsbereich müssten speziell für Flüchtlinge geschaffen werden und die
  • Sprachförderung sollte noch zielgerichteter ausgebaut und gefördert werden. Die Sprache sei der entscheidende Schlüssel für eine gelingende Integration!

Abschließend ging der Landesvorsitzende auch auf die Herausforderung ein, die sich aus der Erhaltung und Anpassung der teilweise maroden Infrastruktur in den Städten und Gemeinden ergebe. Der Aufgabenbereich würde bei der Verkehrsinfrastruktur (Straßen und Brücken) beginnen und bei der energetischen Sanierung von vielen kommunalen Gebäuden noch lange nicht enden. Hier würde “gestalten”, das Schaffen von intelligenten Sanierungs- oder Neubaulösungen bedeuten und ein Förderprogramm des Landes für (mehr…)

 


29. April 2016

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wolfgang Grupp beim 60. Geburtstag des Freie Wähler Landesverbandes in Esslingen

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Selbstbewusst und mit viel Prominenz haben konnte unser Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg e. V. seinen 60. Geburtstag in der Osterfeldhalle in Esslingen feiern. Zu diesem Freie Wähler Tag 2016 waren neben rd. 250 Delegierte auch zahlreiche Ehrengäste und Spitzenrepräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gekommen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann würdigte in seiner Festrede die starken, kommunalen Freien Wähler, die in den Gemeinderäten und Kreistagen traditionell für eine „solide und sachorientierte Arbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger” stünden. „Für mich sind die Freien Wähler immer eine starke Stimme der Vernunft, der Besonnenheit und des pragmatischen Fortschritts in den Kreisen, Städten und Gemeinden unseres Landes gewesen – und das sind sie auch heute noch“, so Kretschmann.

„Auch wenn die Freien Wähler in Baden-Württemberg ganz bewusst darauf verzichten, eine politische Partei zu sein, geschieht ihr Beitrag ganz sicher nicht im Verborgenen“, so Kretschmann. Den Austausch über kommunalpolitische Anliegen vor der Landtagswahl, etwa über  die Integration der Flüchtlinge auf kommunaler Ebene oder über Lösungsansätze zum Umgang mit dem demografischen Wandel, habe Kretschmann als sehr wertvoll und bereichernd für beide Seiten empfunden. „Ich habe Herrn Landesvorsitzenden Wolfgang Faißt auch vorgeschlagen, dass wir das gute Gespräch, das wir Anfang des Jahres mit den Freien Wählern geführt haben, weiter fortsetzen“, so Ministerpräsident Kretschmann. Die Zusage stieß auf sehr positive Resonanz bei den Delegierten und Landesvorsitzender Wolfgang Faißt. Schließlich sind auch die Freien Wähler mit derselben Zielrichtung unterwegs, das Land Baden-Württemberg mit seinen Städten und Gemeinden möglichst lebenswert und zukunftsfähig zu erhalten und zu gestalten.

Der alleinige Geschäftsführer und Inhaber der Firma TRIGEMA aus Burladingen, Wolfgang Grupp wies in seiner Festansprache darauf hin, dass verantwortungsvolles und leistungsorientiertes Handeln der Unternehmer, die Voraussetzung für sichere Arbeitsplätze in unserem Lande darstelle. Er hafte z. B. mit seinem gesamten Vermögen für die Entscheidungen in seinem Unternehmen. Deshalb sei es auch seine originäre Aufgabe als Chef, das Unternehmen TRIGEMA vorausschauend und erfolgreich zu führen. Trends in der Branche, Wandel beim Kundenverhalten müssten von ihm als Chef frühzeitig erkannt und (mehr…)

 


25. April 2016

LGF Friedhelm Werner bei den Freien Wählern in Steinenbronn: Haushaltskonsolidierung nicht nur mit der 3-S-Regel

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Besuche bei Mitgliedsvereinen gehört zu den Betreuungsleistungen des Freie Wähler Landesverbandes. In besonderen Fällen unterstützt der Landesverband seine Mitglieder (i.d. R. Gemeinderäte) auch bei der Lösung von kommunalpolitischen Fragestellungen durch kurze Impulsreferate. Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler in Steinenbronn gab es für Landesgeschäftsführer Friedhelm Werner gleich zwei Aufgaben:

  • Ehrung von verdienten Mitgliedern der Freien Wähler Steinenbronn und
  • einen Impulsvortrag zum Thema: Haushaltskonsolidierung – oder: Die Ansprüche steigen – der Schuldenberg wächst! Wie steuert man zielgerichtet dagegen?

Aus seiner eigenen, 16jährigen Erfahrung als Bürgermeister einer Stadt mit rd. 11.000 Einwohnern konnte der Landesgeschäftsführer den Anwesenden viele Hinweise zum Thema “Haushaltskonsolidierung” geben. Ob das die 3-E-Regel war (einfache-effektive-effiziente Maßnahmen), die 3-S-Regel (strecken, streichen, schließen) oder ganz einfach das Setzen von Prioritäten nach dem alt bewährten “Eisenhower-Prinzip”. Und wenn dann der Kapitän (Bürgermeister), die Offiziere (Amtsleiter) und die Mannschaft (Gemeinderat) an einem Strang ziehen, dann bringt man das Schiff “Steinenbronn” auch durch den schlimmsten Sturm. Schließlich fährt ein “Lotse“(Berater) mit auf der Brücke, der die Untiefen des Gewässers kennt und dem Kapitän mit Rat und Tat zur Seite steht. Kommt das Schiff “am Ende des Haushaltsjahres” wohlbehalten (“mit positivem Rechnungsabschluss”) im Hafen an, freuen sich nicht nur die Reeder (Bürgerschaft), sondern auch das Aufsichtsamt für das Schifffahrtswesen (Rechtsaufsichtsbehörde = Landratsamt Böblingen). Angesichts so guter Aussichten, war der Boden für die Ehrungen (mehr…)

 



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