Unserer Aufforderung „best practice Beispiele“ für gelingende Integration zu nennen, sind einige unserer Mitglieder gefolgt und haben uns über ihre Projekte vor Ort informiert. In unregelmäßigen Abständen möchten wir auf unserer Homepage Informationen und Anregungen zum Themenbereich „Migration/Integration“ weitergeben, die uns aufgefallen sind. Hierbei erheben wir Freien Wähler nicht  immer das „sogenannte Geburts- oder Initiativrecht“. Freie Wähler zeichnet aus, dass wir gute Ideen und Initiativen vor Ort nach besten Kräften unterstützen können, auch wenn die Idee nicht von uns stammt. Der besten Lösung soll zum Durchbruch verholfen werden, das ist unsere Maxime. Von den Freien Wähler Konstanz sind wir über die Kleiderkammer für Flüchtlinge auf die Kampagne „Save me – Konstanz – eine Stadt sagt ja“ hingewiesen worden. Die Stadt Konstanz hat sich bereits 2013 zum Flüchtlingsthema deutlich positioniert:

So wird z. B. die sogenannte „Festung Europa“ kritisiert und mit der save-me Kampagne will Konstanz einen Weg aufzeigen, wie mit Flucht und Migration umgegangen werden kann, in dem man in der Bevölkerung die Bereitschaft zur aktiven Solidarität mit Flüchtlingen aufzeigt. Ziele der save-me Kampagne sind:

  • Mehr Flüchtlinge in Deutschland neuansiedeln (sogenanntes resettlement)
  • Die Rechte der aufgenommen Flüchtlinge stärken
  • Eine neue Willkommensstruktur für Flüchtlinge schaffen

Schon am 16. Mai 2013 haben dazu Oberbürgermeister und Gemeinderat beschlossen, die deutschlandweite save-me Kampagne zu unterstützen. Angelika Dörr vom Kreisverband der Freien Wähler Konstanz betreut hier mit 13 ehrenamtlichen Helfern die Kleiderkammer und versorgt Flüchtlinge neben Kleidung auch mit Bettwäsche und z. B. Fußbälle. Unter demselben Dach betreuen Ehrenamtliche auch eine Fahrradwerkstatt. Hier können Flüchtlinge für wenig Geld Fahrräder erwerben, um ihren Aktionskreis zu erweitern. Die Konstanzer Stadtverwaltung hat für save me das Gebäude zunächst für drei Monate gemietet. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Angelika Dörr (angelika.doerr@uni-konstanz.eu) und bei www.save-me-konstanz.de . Auf die Berichterstattung des Konstanzer Südkuriers wird empfehlend hingewiesen.


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