10. März 2017

1. Preisträger des Jugendbildungspreises „Mobil im Tal“ bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler am 06.05.2017 in Elzach

Weniger Reden und Grußworte, dafür aber mehr Impulse, Anregungen, Diskussionen und Inspirationen hat sich Landesvorsitzender BM Wolfgang Faißt für die 61. Jahreshauptversammlung auf die Fahnen geschrieben. „Der Freie Wähler Tag 2017“ soll ein Tag werden, an dem Freie Wähler positive Schlagzeilen machen. Themen ansprechen, Themen setzen, kontrovers diskutieren und nach der besten Lösung suchen. Unabhängig, ohne Parteiprogramm , mit dem Menschen im Mittelpunkt, das sind unsere Stärken, so der Landesvorsitzende. Hier ist das Programm des Tages: Einladung Freie Wähler Tag 2017 in Elzach

Der Nachmittag steht daher auch ganz im Zeichen der Jugend und des Nachwuchses. Dazu passt es hervorragend, dass die Jugendlichen aus dem Elztal ganz aktuell den 1. Preis des Wettbewerbs „Jugendbildungspreis Dein Ding“ gewonnen haben. „Wir wussten, dass systemische Jugendbeteiliger und Berater Udo Wenzl im Zwei-Täler-Land eine ganz hervorragende Arbeit macht. Und wir arbeiten schon länger mit ihm sehr gut zusammen. Da lag es nahe, das Projekt auch unseren Delegierten und den Gästen vorzustellen“, so Landesgeschäftsführer Friedhelm Werner. Dass die von den Jugendlichen entwickelte Mitfahr-App den mit 1.000 Euro dotierten 1. Preis bekommen haben, wussten wir alle nicht – aber gehofft und „Daumen gedrückt“ haben wir natürlich, sagte Friedhelm Werner in einer Stellungnahme.

Warum haben sich die Freien Wähler das Thema „Jugendbeteiligung fördern“ so klar auf die Fahnen geschrieben? Dazu Landesgeschäftsführer Friedhlem Werner:

  1. Weil Jugendbeteiligung die Gaben, Stärken und Fähigkeiten der jungen Menschen ernst nimmt, sie anerkennt und in die Gemeinschaft einbringt.
  2. Weil Jugendbeteiligung junge Menschen fördert, stark macht und bildet.
  3. Weil Jugendbeteiligung jungen Menschen Selbstwert und Selbstvertrauen gibt.

Junge Menschen sind nach unserer Überzeugung nicht „politikverdrossen. Sie sind höchstens parteienverdrossen. Junge Menschen möchten Gesellschaft gestalten, sie sind Experten auf ihrem Gebiet. Darauf hat Friedhelm Werner auch bei der Veranstaltung der Ev. Akademie Bad Boll am 08. März 2017 hingewiesen. Politik – Verwaltung – Bürgerschaft haben alle einen gewissen Anteil daran, dass Kinder- und Jugendbeteiligung derzeit noch etwas zu kämpfen hat. Zur Bürgerschaft gehören die Eltern, Vereine, Kirchen, Schulen, die sich derzeit noch zu wenig mit diesem wichtigen Thema beschäftigen. „Wir brauchen die Offenheit für junge Menschen mit ihren Ideen und Lösungsansätzen„, davon ist der Landesgeschäftsführer überzeugt. Und junge Menschen  sind bei den Freien Wählern in den Ortsvereinen herzlich willkommen.

„Klar, wir sind bei diesem Aufgabenbereich auch noch sehr am Lernen“, gibt Friedhelm Werner offen zu. Aber: „Jugendliche engagieren sich noch am ehesten in einer Bürgerinitiative. Und da die Freien Wähler im Grunde genommen eine der ältesten „Bürgerinitiativen im Land“ sind, passt das doch ganz gut zusammen. Dazu passt auch das von Landesvorstand Heike Christmann erarbeitet Papier „Next Generation 2019“. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung Jugendförderung, Nachwuchsförderung und Nachwuchsgewinnung getan.

 



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