Besuch im SWR-Funkhaus Stuttgart
Am 4. März 2026 besuchte Landesvorsitzender Wolfgang Faißt gemeinsam mit Vertretern des Landesvorstands und des Landespräsidiums das SWR-Funkhaus in Stuttgart.
Auch Daniel Frey von der Europaunion und Mitglied im SWR Rundfunkrat nahm an der Besucherführung teil.
Im Zusammenhang mit dem neuen SWR-Staatsvertrag soll auch der Rundfunkrat verkleinert werden, so dass Daniel Frey künftig neben der Europaunion auch den Bund der Vertriebenen und den Freie Wähler Landesverband im Rundfunkrat vertreten wird. Dafür wird angestrebt, dass der Freie Wähler Landesverband einen Sitz im SWR-Verwaltungsrat erhält.
Die Besuchergruppe wurde von Frau Melanie Stämpfle, beim SWR zuständig für Kommunikation, Marketing, Media und Promotion, mit einer Präsentation zum SWR begrüßt. Im Anschluss daran erfolgte der Besuch der Hörfunkstudios von SWR1 und SWR4. Dabei konnte die Besuchergruppe „live“ bei Radiosendungen dabei sein und von den Moderatoren Interessantes über deren Tätigkeit erfahren. Auch die Besichtigung der Fernsehstudios, die Mitverfolgung der Sendung „SWR Aktuell Baden-Württemberg und das anschließende Gespräch mit der Fernsehmoderatorin waren hochinteressant.
Nach der Besucherführung durch die Studios gab es eine Gesprächsrunde mit dem SWR-Intendanten Kai Gniffke. Das Gespräch stand ganz im Zeichen des neuen SWR-Staatsvertrags und der damit anstehenden Senderreform, die am gleichen Tag öffentlich bekanntgegeben wurde. Dabei geht es um die Stärkung digitaler Angebote und um Einschnitte im klassischen Fernsehen, um jüngere Menschen verstärkt anzusprechen. Der Sender reagiert damit auch auf den wachsenden Kostendruck und will mit der Reform pro Jahr ca. 70 Millionen Euro einsparen. Im Bereich Fernsehunterhaltung werden u.a. die „Mathias-Richling-Show“, die Sendungen „Advent live“ sowie „Comedy vom Rhein“ aufgegeben, außerdem – wie schon bekanntgegeben – die Formate „Spätschicht“ und „Ich trage einen großen Namen“. Mit Mathias Richling sind stattdessen ein Podcast und eine Fortführung des Youtube-Formats „Richling Backstage“ geplant.
Der SWR strafft und fokussiert damit sein Angebot, um Kosten einzusparen und um auf den Wandel der Mediennutzung zu reagieren. Dabei will man auch künftig auf eine hohe Programmqualität großen Wert legen.
Zum Abschluss des Besuchs besichtigte sie Freie-Wähler-Gruppe noch das riesige Archiv des SWR. Auch der Archivbestand wird zunehmend digitalisiert.
Der Landesvorsitzende bedankte sich bei Herrn Gniffke und bei Frau Stämpfle für die hochinteressante Besucherführung und für die Einblicke in die aktuelle Entwicklung des SWR.














