Nach den tollen Tagen gilt der Aschermittwoch am 6.2.2008 als Tag der Besinnung, und auch die Mannheimer Parteien haben sich gestern in ruhigeren Tönen geübt. Von polternder bayrischer Aschermittwochsrhetorik war bei SPD und Mannheimer Liste jedenfalls nichts zu hören. Während die Seniorenarbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD auf Kultur und Kabarett setzte, diskutierte die ML über Werte und Wissen.
Die Mannheimer Liste hatte sich als Gastredner einen „großen Freund der ML“ eingeladen, so der Vorsitzende Holger Schmid zur Begrüßung.
Über „Wissen und Werte als Fundament einer Gesellschaft“ sprach der baden-württembergische Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg.
Im Casino der Inter-Versicherung, wo die ML traditionell die Fastenzeit einläutet, führte er vor zahlreichen Gästen und den ML-Stadträten die beiden W-Wörter zusammen: „Wissen ohne Werte führt in eine Albtraumgesellschaft.“ Er erklärte, wie Werte den Zusammenhalt einer Gesellschaft bedingen und würdigte dabei die Familie als Fundament. Das Wissen, an dem möglichst viele teilhaben müssten, solle eingebettet in einen Wertekanon sein – so ein Fazit Frankenbergs.
Ganz auf nachfasnachtliche Politiklese wollte aber auch die ML gestern nicht verzichten: Der „Katastrophenprinz“ Franz Barth stieg in die Bütt‘ und blickte auf nationale und lokale Ereignisse zurück.

Von links nach rechts: Bernd Jansen (Direktor Inter-Versicherung), Holger Schmid (1.Vorsitzender ML), Prof. Dr. Peter Frankenberg, Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Prof.Dr.Achim Weizel (Stadtrat ML).

Von links nach rechts: Bernd Jansen (Direktor Inter-Versicherung), Holger Schmid (1.Vorsitzender ML), Prof. Dr. Peter Frankenberg, Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Prof.Dr.Achim Weizel (Stadtrat ML).


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