Der Vorstand und das Präsidium des Landesverbandes der Freien Wähler in Baden-Württemberg haben sich bei ihrer Sitzung am 2. Februar 2013 in Stuttgart klar und deutlich von den Aktivitäten der Freien Wähler-Partei distanziert. Landesvorsitzender OB a. D. Heinz Kälberer forderte auch die Orts- und Kreisverbände im Land auf, ebenso klar Position zu beziehen.

Die Gründung von 4 Bezirksvereinigungen der Landesvereinigung der Freien Wähler sowie Konsequenzen daraus, waren u. a. Thema der Präsidiums- und Vorstandssitzung des Landesverbandes der Freien Wähler. Die Position des Landesverbandes brachte dessen Vorsitzender, Heinz Kälberer, klar zum Ausdruck: „Die Freien Wähler auf Ortsvereins, Stadt- und Kreisverbandsebene werden für ihre Wählerinnen und Wähler das bleiben, was sie immer waren: eine verlässliche, politische Kraft von Persönlichkeiten ohne Parteibuch und nur dem örtlichen Wohl verpflichtet. Eben: parteilos und kommunal! Damit das auch so bleibt, wurden bei der letzten Jahreshauptversammlung 2012 auch die entsprechenden Paragrafen der Satzung angepasst. „Mitglied beim Landesverband kann man danach nur werden, wenn man nicht gleichzeitig Mitglied, Funktionär, Wahlkandidat oder Abgeordneter einer politischen Partei ist“ – so Kälberer. „Wir werden diesen Punkt bei unserer nächsten Hauptversammlung am 20. April 2013 in Baden-Baden auch besonders betonen und hervorheben“, stellt der Vorsitzende des Landesverbandes klar.

Dass es dennoch einzelne Freie Wähler auf örtliche Ebene gibt, die ganz aktuell eine Funktion bei der Freien Wähler Partei übernommen haben, ärgert den Landesvorsitzenden ganz besonders. Heinz Kälberer: „Gute Leute treten nicht als Trittbrettfahrer auf“! Der Landesverband wird sich deshalb auch eindeutig von der Freien-Wähler-Partei bei der anstehenden Bundestagswahl distanzieren. Die Mitglieder von Präsidium und Landesvorstand haben auf jeden Fall erneut klar gemacht, dass an dem Beschluss der Mitgliederversammlung des Landesverbandes vom April 2010 eindeutig festgehalten wird. Heinz Kälberer: „Wir sind immer gegen die Gründung der Partei gewesen und daran wird sich auch nichts ändern“.


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