Die Sigmaringer Freien Wähler wollen mit der Freien Wähler Partei nichts zu tun haben!

Diese Aussage wurde bei der Informationsveranstaltung im Gasthaus Bären mehr als deutlich. Die Sigmaringer Freien Wähler mit ihrer Vorsitzenden Melanie Hirlinger und Fraktionsvorsitzendem Klaus Kubenz ließen an ihrer Position keine Zweifel aufkommen. Genau so deutlich bezog der Landesgeschäftsführer der Freien Wähler aus Stuttgart, BM a. D. Friedhelm Werner Position. Die Freien Wähler seien die große kommunale Kraft und deshalb so erfolgreich, weil sie mit den „besten Köpfen“ sachorientiert und ohne Parteipolitik nach der besten Lösung in der Stadt oder Gemeinde suchen und diese auch umsetzen. Original Freie Wähler wollen keine Partei sein und werden. Sie bleiben kommunal, vor Ort und nur der Bürgerschaft verpflichtet. Deshalb seien sie auch so erfolgreich im ganzen Land. Die Freie Wähler Partei oder die Landesvereinigung dagegen würde sich als Trittbrettfahrer mit dem traditionsreichen Namen des Originals schmücken. Leider habe eine Namensschutzklage keinen Erfolg gehabt, so Werner. Ulrich Bossler, Spitzenkandidat der Freien Wähler Partei, d.h. der Landesvereinigung, aus Riedlingen, strebt dagegen in den Bundestag. Er hofft dadurch mehr Einfluss auf die Bundes- und Europapolitik nehmen zu können. In Sigmaringen gab es erstmals ein direktes Aufeinandertreffen von Parteimitgliedern (Ulrich Bossler, Günther Schunder und Johannes Butscher) – mit den parteilosen Original Freien Wählern.

 


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