Auf der Seite des Statistischen Landesamtes ist nun das vorläufige Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2014 zu sehen. Alle 1101 Gemeinden sind nun ausgezählt. Die Freien Wähler sind auch im Jahr 2014 die stärkste Kraft in den Gemeinderäten geblieben. Mit 8.496 gewählten Mitglieder von insgesamt 18.745 Mandaten erreichen Freie Wählervereinigungen aktuell 47 %. Das sind lediglich 0,6 % weniger als im Jahr 2009. Dabei ist sogar zu bedenken, dass das neue Auszählverfahren nach Sainte Lague den kleineren Gruppierungen einen Vorteil einräumt.

Der Trend spricht für die parteifreie Arbeit der Freien Wähler …

Zum Wahlergebnis empfehlen wir den Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 31.05.2014. Dort ist zu lesen:“ Ein Blick in die langfristige Entwicklung spiegelt den Drang zu mehr direkter Bürgerbeteiligung ohne den Umweg über die Parteien wieder. So konnten die Freien Wähler ihre Position stark ausbauen. 1980 etwa stellen sie erst 6.500 Mandatsträger, heute eben 2.000 mehr. Vor allem die Volksparteien sind die Leidtragenden …“.

In den Landkreisen sind die Freien Wähler mit 528 Mandaten oder 23,7 % zweitstärkste Kraft geblieben. Gegenüber dem Jahr 2009 bedeutet das jedoch einen Rückgang um 0,9% oder 32 Mandaten.

In den neuen Gemeinderäten sind 295 und in den neuen Kreistagen 58 Frauen mehr vertreten. Insgesamt konnten also die Frauen ihre Mandate um 353 auf insgesamt 4.896 Mandate erhöhen (Gemeinderäte: 4474; Kreistage: 422).

Dennoch kann aus der Tabelle des Statistischen Landesamtes auch eindrücklich abgelesen werden, dass sowohl bei den Gemeinderatswahlen die Grünen ( + 216 Mandate) und andere Parteien ( + 322 Mandate) erhebliche Zugewinne verzeichnen konnten. Auch bei den Kreistagswahlen zeichnet sich dieses Bild ab: Grüne + 47 Mandate; andere Parteien + 35 Mandate. Die Stuttgarter Zeitung kommt u. a. in dem o. g. Artikel zu folgendem Schluss: „Bei Kommunalwahlen ist die Welt bunter (geworden), … Q.: der Grafik: StZ 31.05.2014.

 


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