Auf Einladung des Kreisvorsitzenden der Freien Wähler, Kreisverband Konstanz, Matthias Mende, war Landesgeschäftsführer Friedhelm Werner im Rathaus in Steißlingen zu Gast. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landkreis Konstanz und Bürgermeister der Gemeinde Steißlingen, Arthur Ostermaier, konnte eine beeindruckende Leistungsbilanz sowohl in seiner Gemeinde, als auch bei der Arbeit der Freien Wähler im Landkreis vorlegen. Steißlingen sei eine attraktive Gemeinde mit eigenem See und dem Bodensee direkt vor der Haustüre. Die Infrastruktur sei überdurchschnittlich und die Nachfrage nach Bauplätzen gerade von jungen Familien ebenso. Auch im Landkreis konnten wichtige Investitionen nicht nur in den Bereichen berufliche Schulen in den letzten Jahren umgesetzt werden. Nach dem Bericht von Kreisverbandsvorsitzendem Matthias Mende referierte Landesgeschäftsführer Friedhelm Werner über das Thema: „Ziele und Struktur des Landesverbandes„. Er betonte dabei in besonderer Weise, wie wichtig es sei, dass der Landesverband die Anliegen seiner Mitglieder auch hörbar an die Landesregierung herantrage. Einzelne Stadt- und Ortsvereine werden von der Landesregierung nicht wahrgenommen. Ein starker Landesverband sei nicht zu überhören. Dass der Landesverband seine Stimme zum geänderten Wahlrecht und seinen Auswirkungen oder ganz aktuell zur den geplanten Änderungen im Kommunalrecht erheben müsse, stehe für ihn außer Frage.

Dienstleister für die Mitglieder zu sein (durch Information, Motivation, Beratung und Serviceangebote wie z. B. Versicherungen, Wahlwerbemittel, …), Netzwerke zu knüpfen, die Bürgermeisterkandidatenbörse weiter auszubauen und eine  Plattform für kommunalpolitischen Erfahrungsaustausch nicht nur unter den Mandatsträgern zu schaffen, waren weitere Ziele, die Werner in seinen Ausführungen nannte.

Natürlich ging er auch auf die geplante, neue Struktur des Landesverbandes ein. Danach soll ein 4 köpfiger geschäftsführender Vorstand sich die Arbeit mit dem Landesvorsitzenden aufteilen. Aus „Beisitzern“ sollen in Zukunft „Vorstandsmitglieder mit einem konkreten Arbeitsbereich“ werden. Dies alles solle dem Ziel dienen, die Arbeit der Freien Wähler noch besser zu organisieren und ihre Meinung zu bestimmten Themen noch schneller hörbar, lesbar und damit auch „sichtbar“ zu machen.


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