Am 28. August titelte der in Konstanz erscheinende Südkurier: „Eine Partei sucht Kandidaten“. „Freie Wähler wollen im Kreis Konstanz antreten. Konflikt mit Konkurrenzverband ist programmiert“. Der  nächstes Jahr 60 Jahre alt werdende Landesverband der Freien Wähler Baden-Württemberg e. V. weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass wir uns nicht als „Konkurrenzverband“ sehen, sondern als das kommunale Original, das parteifrei und unabhängig sich in den Städten, Gemeinden, Landkreisen und der Regionalversammlung Stuttgart engagiert.

Unser Präsidiumsmitglied und Freie Wähler Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Konstanz, Matthias Mende, hat in dem Artikel auch zutreffend und eindeutig formuliert: „Freie Wähler wollen in der Kommunalpolitik ohne Parteizugehörigkeit“ tätig sein. Diese Unabhängigkeit bei unserer Arbeit, diese Freiheit von einem verbindlichen, vorgeschriebenen Parteiprogramm ist unser Markenzeichen.  Deshalb haben wir so viele engagierte Persönlichkeiten in den Ortschaftsräten, den Gemeinderäten und in den Kreistagen. Deshalb vertrauen uns auch die Bürgerinnen und Bürger. „Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen doch, dass wir auf kommunaler Ebene deshalb  so erfolgreich  sind, weil  wir reine Sachpolitik machen und parteiliche Gesichtspunkte  keine Rolle  spielen“, stellt Bürgermeister Artur Ostermaier, Fraktionschef der Freien Wähler im Kreistag des Landkreises Konstanz fest.

Der Erfolg der Partei und ihrer vor wenigen Jahren gegründeten Landesvereinigung spricht für sich. Selbst bei dem Besuch des Herrn Hubert Aiwanger vor wenigen Wochen in Stuttgart, hat sich nur eine „Handvoll Interessierte“ auf dem Schlossplatz „verlaufen“. Von einem „Konkurrenzverband“ durch die Landesvereinigung kann deshalb aus unserer Sicht nicht gesprochen werden.


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