Landesvorsitzender BM Wolfgang Faißt schreibt wörtlich:

„Sehr geehrter Herr Innenminister,

die Jahrhundertaufgabe der Migration und Integration wird ganz wesentlich von den Städten und Gemeinden übernommen. Eine Schlüsselstelle für gelingende Integration haben nach unserer Auffassung die sogenannten Integrationsmanager, die von den Kommunen angestellt werden. Diese Personen mit Erfahrung, Herz und Leidenschaft für gelingende Integration haben die Aufgabe, den Kontakt zum Ehrenamt, zur Schule, zum Spracherwerb, zur Praktika, zur Berufsvorbereitung, … mit den Migranten herzustellen, zu unterstützen, zu fördern und dauerhaft zu verankern.

Wir möchten Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass die Qualifikationshürde „Abschluss eines Studiums“ nicht zum „KO-Kriterium“ wird, sondern dass z. B. auch ein Ausnahmetatbestand geschaffen wird, dass bei besonderer Erfahrung im Bereich der Integration dennoch eine Einstellung vorgenommen werden kann und die Kosten auch von einer Förderung nicht ausgeschlossen sind. Das Sozialministerium vertritt nach unserer Kenntnis bislang noch eine andere Auffassung“.


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