Der Bedarf an Betreuungsplätzen in unseren Kitas nimmt stetig zu. Die Vereinbarkeit und Familie und Beruf ist ein wesentlicher Grund, damit sich mehr Paare für Kinder entscheiden. Die erforderlichen Fachkräfte in den Kitas sind aber Fehlanzeige. D.h. die Städte und Gemeinden suchen händeringend nach qualifiziertem und motiviertem Personal. Deshalb müssen Land und Kommunen über neue, schnell wirkende Lösungen nachdenken und die positiven Ergebnisse rasch in die Umsetzung bringen. Freie Wähler Landesvorsitzender BM Wolfgang Faißt zählt in seiner Pressemitteilung einige wichtige Maßnahmen auf, die aber alleine nicht reichen werden, wie z.B.

  • Verbesserung der Bezahlung der erziehenden Berufe
  • Verbesserung des Personalschlüssels in den Einrichtungen
  • Ausbau der qualifizierten Fachberatung und Supervision für die erziehenden Berufe
  • Ausbau der Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die erziehenden Berufe

Einen weiteren Schritt zur Lösung der Probleme sieht Landesvorsitzender Wolfgang Faißt in dem Zusammenwirken von Kommunen, Wirtschaft und dem Land. Mehr Betreuungsmöglichkeiten in den Betrieben, flexiblere Arbeitszeiten, mehr Möglichkeiten für Elternzeit oder Homeofficeangebote. Innovative Ansätze fordert er auch von den Betroffenen ein. So könnten sich z.B. durch soziale Netzwerke von betroffenen Eltern gegenseitige Betreuungskapazitäten entwickeln, wenn die Gemeinde gerade keinen Kitaplatz ausreichend schnell zur Verfügung stellen könne. Die Liste der Vorschläge reicht so weit, dass wir auch die Frage stellen, warum ehrenamtliche Tätigkeiten und Tätigkeiten in der Kinderbetreuung nicht mit lohnenden Rentenanwartschaftszeiten belohnt werden sollten. Im Bundestagswahlkampf wollten sich alle Parteien für die Familien und damit für die Eltern einsetzen. Lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung hier: PM_Kinderbetreuung neu denken


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