Zuerst hatte auch Herrenberg gestaunt – über den Berliner Vorschlag, mit kostenlosem ÖPNV gegen den Feinstaub vorzugehen. Der Herrenberger Oberbürgermeister war von diesem Vorschlag nicht informiert worden. Insofern hatte er auch noch kein Konzept in der Rathausschublade liegen. Aber das hat sich mit folgenden Vorschlägen jetzt geändert:

1. Digitale und flexible Verkehrssteuerung für gleichmäßigen Verkehrsfluss
2. Verbesserungen im ÖPNV mit mehr Angebote und mehr Komfort
3. Förderung des Radverkehrs und Erleichterung der Umstiege
4. Betriebliches Mobilitätsmanagement
mit der Beschaffung von E-Fahrzeugen, Pedelecs, E-Autos, …

Das wären erste Maßnahmen und Schritte, die sich die Stadt Herrenberg gut vorstellen könnten, um die Stickoxidwerte zu reduzieren. Der Technische Ausschuss hatte hierfür grünes Licht gegeben. Jetzt reicht die Verwaltung die Projekte beim Bundesumweltministerium ein und hofft auf eine Förderzusage. Knapp drei Wochen nach dem ersten Treffen zwischen den fünf Modellstädten und Vertretern des Bundes hat die Stadt Herrenberg in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat ein Maßnahmenbündel zur Reduzierung der Stickoxidwerte in Herrenberg erarbeitet. Oberbürgermeister Thomas Sprißler: „Unsere Vorschläge greifen bewährte Elemente auf und werden durch neue, innovative Ideen ergänzt.“ Der OB hofft, dass sie beim Bund positiv aufgenommen werden. Die Vorschläge passen genau in die Überlegungen, die Landesvorsitzender BM Wolfgang Faißt mit seiner Pressemitteilung dargelegt und veröffentlicht hat.  Lesen Sie hier seine Pressemitteilung: Pressemitteilung_FWLV_2018_Kostenloser ÖPNV PM DF


Druckansicht dieses Artikels Druckansicht dieses Artikels