Heute ist der richtige Zeitpunkt, um mit dem FASTEN loszulegen. FASTEN bedeutet zunächst Verzicht – aber man gewinnt dafür FREIHEIT und bekommt den Kopf FREI für die wesentlichen Dinge des Lebens. Auch einige Freie Wähler im Land fasten. Sie verzichten bis Ostern bewußt auf ganz einfache Sachen, wie z.B.

  • auf Alkohol – und gewinnen die Freiheit, über die Volksdroge Nr. 1 ins Gespräch zu kommen,
  • auf Süßigkeiten – und gewinnen die Freiheit, dem eigenen Körper Gutes zu gönnen,
  • auf Fleisch – und gewinnen die Freiheit, gesünder zu leben und ein Zeichen gegen den hohen Fleischkonsum zu setzen,
  • auf Plastiktüten – und gewinnen die Freiheit, für unsere Umwelt ein Zeichen der Nachhaltigkeit zu setzen,
  • auf eine übermäßge Autonutzung – und gewinnen die Freiheit, den ÖPNV zu nutzen und zu fördern,
  • auf zu viel Stress und Termine – und gewinnen die Freiheit, für den Blick auf die wichtigen Dinge des Lebens,
  • auf das Schreiben und die Beantwortung von Emails am Sonntag und nach 18.00 Uhr – und gewinnen die Freiheit, den Arbeitstag ausklingen zu lassen und Beziehungen zu genießen,
  • auf, … was fällt Ihnen dazu ein? Worauf verzichten Sie?

Andere nutzen die Zeit und die „Einsparung“ ganz bewußt, um zu „teilen“ zu „spenden“ und „abzugeben“. Und das alles hat auch mit Politik, d.h. dem Zusammenleben von Menschen in einer Gemeinschaft zu tun. Gesund leben, weniger ist oft mehr, Bus, Bike und Bahn sind öfters eine Alternative, als man denkt. Zeit zu haben für Andere, ist in den Terminkalendern von uns häufig „Mangelware“. Nachhaltigkeit spielt in der Politik der Freien Wähler eine große Rolle. Nutzen wir sie, setzen wir um, … kommen wir ins Gespräch, … beginnen wir heute.

Vielleicht kennen Sie diese Geschichte: Sokrates spazierte täglich mit seinen Schülern über den Markt, um sich umzuschauen. Nie kaufte er etwas. Das machte die Händler und Verkäufer unzufrieden. Darum fragen Sie ihn eines Tages: „Warum kommst Du an jedem Markttag zu uns, ohne etwas zu kaufen?“ Sokrates antwortete: „Ich freue mich daran, dass es so viele Dinge gibt, die ich nicht brauche“.

 


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