In seiner kommunalpolitischen Auftaktrede zeigte Landesvorsitzender BM Wolfgang Faißt die zentralen Wahlkampfthemen der Freien Wähler im Land auf. Freie Wähler räumen dem bürgerschaftlichen Engagement klare Vorfahrt ein. „Menschen beteiligen heißt zuerst Menschen zuhören, Menschen ernst nehmen, sie unterstützen und mit ihnen Lösungen entwickeln“. Nur so könne der Parteienverdrossenheit wirksam entgegen getreten werden. Freie Wähler legen in ihren Wahlaussagen auch einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung der Wohnungsnot in unseren Städten. „Wohnraum zu erwerben muss möglich sein und wohnen bezahlbar. Dazu brauchen wir keine Verhinderungsinstrumente von neuen Baugebieten, kein Bremsen der Landesregierung, sondern Wohnbauförderprogramme, die auch wirklich greifen“, so der Landesvorsitzende.

Einen weiteren Schwerpunkt nahm in seiner Rede das Thema Vorfahrt für neue Mobilität und mehr ÖPNV ein. Fahrverbote ärgern die Bevölkerung, schaffen Verdruss und vernichten Arbeitsplätze und Autowerte. Gestalten sei angesagt. „Wir brauchen mehr Verkehrsplaner, mehr Investitionen in den ÖPNV, den Radverkehr und in innovative Antriebskonzepte“, forderte Faißt weiter. Auch das Thema Finanzen sparte der Landesvorsitzende nicht aus. Freiraum für die Zukunft gebe es nur, wenn man gut mit Geld umgehe. Und Freie Wähler hätten in den Städten, Gemeinden und Landkreisen in den letzten Jahren immer wieder ihren Blick für das Machbare und Finanzierbare unter Beweis gestellt.


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