Die Freien Wähler haben in Stuttgart Weilimdorf zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion eingeladen. Thema war die „Zukunft der stationären Altenpflege in Weilimdorf“. Bezirksbeitrat Michael Schrade, der die Veranstaltung konzeptioniert und moderiert hatte, brachte das Thema auf die Tagesordnung, weil es im Stadtbezirk erhebliche Defizite gibt. Und der Ablauf könnte für uns Freien Wähler geradezu als vorbildlich angesehen werden:

1. Wir bringen Themen, die dran sind und den Menschen unter den Nägeln brennen auf die Tagesordnung.
Michael Schrade organisierte eine Vortragsveranstaltung mit anschließendem Podiumsgespräch.

2. Zahlen, Daten und Fakten kommen in der Regel von einem Fachmann/einer Fachfrau von außen.
In diesem Fall hat Alexander Gunsilius von der Abteilung Sozialplanung der Stadt Stuttgart die Zahlen und Fakten geliefert. Und die waren eindrucksvoll und ernüchternd genug: In ca. 8 Jahren werden im Stadtbezirk über 350 stationäre Plätze benötigt. Damit ist die Analyse klar und eindeutig.

3. Mit Fachleuten vor Ort aus allen Bereichen werden Lösungsansätze diskutiert … und die Menschen kommen zu solchen Veranstaltungen
Bezirksvorsteherin Ulrike Zich konnte z.B. in diesem Gespräch auf einige positive Ansätze verweisen: Es entstand eine Zukunftsoffensive Senioren, die sich mit dem Thema befasst hat und in dessen Folge sich das ambulante Angebot im Stadtbezirk verbessert hat. Mit der Kath. Sozialstation sei ein weiterer Anbieter dazugekommen. Bemängelt wurde insbesondere von Stadtrat und Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, Jürgen Zeeb, dass die Stadt keine Grundstücke zum Bau von Altenpflegeheime bereitstellen oder entwickeln möchte. „Grundstücke liegen bereit aber die Stadt ist nicht gewillt, den Naturschutz etwas zurückzudrängen oder der Außenentwicklung Vorrang einzuräumen, wenn bei der Innenentwicklung nichts mehr geht“.

4. Die Menschen kommen zu solchen Veranstaltungen und die Presse berichtet darüber. Wir sind positiv im Gespräch!
So arbeiten Freie Wähler. Themen, die Menschen unmittelbar betreffen und interessieren werden aufbereitet und einer Lösung zugeführt. Vielleicht wacht in Stuttgart die Verwaltung auf und bringt in die Grundstücksverhandlungen und in die Grundstücksentwicklung neuen Schub. Auch die positiven Effekte, die eine solche Veranstaltung nach innen bewirkt, dürfen nicht außer Acht gelassen werden: Angehörige kommen mit ihren Eltern ins Gespräch, klären den Pflegebedarf ab, fragen, wie und wo die Eltern alt werden möchten, … und überlegen sich rechtzeitige eine für sie passende und für die zu Pflegenden annehmbare Lösung.

Lesen Sie Presseberichte:

In um Weilimdorf 01.12.2017_Das Thema muss gesamtgesellschaftlich_ angegangen werden

Stuttgarter Wochenblatt 22.11.2017_Der Handlungsbedarf ist groß

StN+StZ_Nord-Rundschau_15.11.2017_Die Pflege geht am Stock


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